Bei der Dusche stellt sich schnell die Frage: Welches Glas ist das richtige? Die kurze Antwort: Sicherheitsglas als Basis, dazu das Finish, das zu deinem Bad passt. In diesem Ratgeber bekommst du den Überblick über Glasart, Stärke, Sichtschutz und Bauweise – damit du gut vorbereitet ins Aufmaß gehst.
Die Basis: Einscheibensicherheitsglas (ESG)
Für Duschabtrennungen ist Einscheibensicherheitsglas (ESG) der Standard. Es ist schlagfest und zerfällt im seltenen Bruchfall in stumpfe Krümel statt in scharfe Splitter. Übliche Stärken:
- 8 mm für Drehtüren und Walk-In-Felder,
- 10 mm für große, freistehende Festflächen.
Welche Stärke sinnvoll ist, ergibt sich aus Höhe, Feldgröße, Befestigung und Türgewicht und wird beim Aufmaß festgelegt. Verbundsicherheitsglas (VSG) ist im normalen Bad nur in seltenen Sonderfällen nötig und nicht der Standard. Mehr zu den Glasarten liest du im Ratgeber Duschabtrennung: Glasarten.
Das Finish: klar, satiniert oder getönt
Über das Finish steuerst du Optik und Sichtschutz:
- Klarglas für maximale Offenheit und Transparenz.
- Satiniertes Glas oder Milchglas für blickdichten Sichtschutz, der hell bleibt – ganzflächig oder als Streifen.
- Rauchglas für einen getönten, transparenten Designakzent.
Die Bauweise: rahmenlos und die passende Zugangslösung
„Rahmenlos" ist keine eigene Produktvariante, sondern die Bauweise: filigrane Beschläge und Dichtungen statt dicker Aluminiumprofile, in denen sich Kalk und Schmutz festsetzen. Das sieht clean aus und erleichtert die Reinigung.
Getrennt davon steht die Zugangslösung – also ob die Dusche als Walk-In (Festverglasung ohne Tür) oder mit Tür (Dreh-, Pendel- oder Schiebetür) ausgeführt wird, als Eck-, Nischen- oder Festwand-Variante. Welche Zugangslösung passt, ist keine reine Geschmacksfrage, sondern hängt vom Zuschnitt deines Bades ab und wird beim Aufmaß bestimmt. Einen Überblick gibt der Ratgeber rahmenlose Duschabtrennung.
So findest du das richtige Glas
Die kurze Formel: ESG als sichere Basis, Stärke nach Einbausituation, Finish nach Geschmack, Bauweise rahmenlos, Zugangslösung nach Grundriss. Alles zusammen bringen wir beim Aufmaß vor Ort in Einklang. Die passenden Lösungen findest du unter Duschabtrennung nach Maß.
Häufige Fragen
Welches Glas ist das richtige für die Dusche?
Als Basis Einscheibensicherheitsglas (ESG) – schlagfest und mit verletzungsarmem Bruchbild. Darauf kommt das Finish nach Geschmack: klar, satiniert bzw. Milchglas für Sichtschutz oder Rauchglas als Akzent. Die genaue Ausführung ergibt sich beim Aufmaß.
Wie dick sollte das Duschglas sein?
Üblich sind 8 mm für Drehtüren und Walk-In-Felder und 10 mm für große, freistehende Festflächen. Die passende Stärke hängt von Höhe, Feldgröße, Befestigung und Türgewicht ab und wird beim Aufmaß festgelegt.
Brauche ich VSG in der Dusche?
In der Regel nicht. ESG ist der Standard für Duschabtrennungen. VSG ist nur in seltenen Sonderfällen nötig, etwa bei besonders großen Festfeldern, und nicht als gleichwertige Standardoption zu verstehen.
Welches Glas bietet Sichtschutz in der Dusche?
Mattierte Gläser wie satiniertes Glas oder Milchglas machen die Duschwand blickdicht und lassen trotzdem Licht durch – ganzflächig oder als Streifen. Rauchglas bleibt transparent und dient eher als Designakzent.
Was bedeutet „rahmenlos“ bei der Dusche?
Rahmenlos ist die Bauweise mit filigranen Beschlägen und Dichtungen statt dicker Aluprofile – clean und leichter zu reinigen. Davon getrennt ist die Zugangslösung (Walk-In oder mit Tür), die sich nach dem Zuschnitt des Bades richtet.
Kontakt & telefonisches Erstgespräch
Du willst wissen, welches Glas für deine Dusche das richtige ist – von ESG über Sichtschutz bis zur passenden Bauweise? Am einfachsten nimmst du über unser Kontaktformular Kontakt auf – der erste Schritt ist immer ein telefonisches Erstgespräch, in dem wir dein Vorhaben und die passende Glaslösung nach Maß klären. Für Rückfragen erreichst du uns auch unter info@glas-kuenzl.de.





